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Pegging – Einmal andersrum!

Das Pegging ist eine relativ neue und noch nicht sehr bekannte Sexualpraktik. Allerdings steigt die Beliebtheit aktuell deutlich an.

Was ist Pegging eigentlich?

Unter Pegging versteht sich eine Form des Analverkehrs, welcher von der Frau bei ihrem Partner oder ihrer Partnerin durchgeführt wird. Hierzu wird ein sogenannter Strap-on-Dildo genutzt, einen Dildo also, welchen sich die Frau mittelt Gurt oder in Form eines Höschens umschnallt. Dieser Strap-on simuliert so einen Penis, welcher von der Frau gesteuert wird, wie der Penis eines Mannes.

In seiner Ursprünglichen Funktion war der Strap-on dazu gedacht, lesbischen Paaren ein erfüllteren Sexleben zu ermöglichen. Allerdings kamen auch andere Paare schon bald in den Genuss, die Frauen hatten Analverkehr mit ihren Partnern indem sie mit dem Dildo in ihn eindrangen.

Pegging - Einmal andersrum

Viele verstehen bei Pegging nur Bahnhof. Um was geht es genau bei „Pegging“? Ein Tipp vorweg – Ein Umschnalldildo ist mit von der Partie. (c)elements.envaot.com – monkeybusiness

Das Pegging war entdeckt.

Anfangs noch als pervers und schmutzig verschrien, trauten sich Männer oft nicht, ihren Partnerinnen den Wunsch mitzuteilen, das Pegging auszuprobieren. Mit der immer mehr aufkommenden sexuellen Freiheit änderte sich dies, das Pegging gewann an Popularität. Heute genießen es viele Paare, wenn die Frau zur Abwechslung den Mann vögelt. Und für viele Männer, die ihre Hemmungen hinter sich gelassen haben, wurde der Analverkehr zu einer lustvollen und sehr anregenden Abwechslung in ihrem Sexleben.

Statt immer nur den männlichen Part beim Sex zu übernehmen, bei welchem sie den überwiegend aktiven und leistungsintensiven Teil darbrachten, konnten sie sich nun selbst hingeben und der Frau diesen dominanten Part der Begattung überlassen. Und vielen Frauen gefällt das Gefühl, ihren harten „Penis“ in den Anus des Partners zu stoßen, um ihn zu begatten.

Natürlich setzt das grundsätzlich eine gewisse Analaffinität beim Mann und eine dominante Ader bei der Frau voraus. Gegenseitiges Vertrauen und absolute Offenheit sind beim Pegging absolute Pflicht. Wird das Pegging nur dem Partner zuliebe durchgeführt, ohne selbst Vergnügen dabei zu empfinden, kann es sehr schnell zu heftigen und äußerst unangenehmen Störungen in der Beziehung führen. Daher sollten Paare immer erst mit kleinen Schritten und Stimulationen des Anus austesten, ob diese Art des Verkehrs in Frage kommt.

Häufige Fragen bezüglich Pegging

Worauf ist beim Pegging zu achten?

Im Gegensatz zum Mann, der empfindsame Nerven in seinem Penis hat, hat die Frau in einem Strap-on-Dildo kein Gefühl. Es ist also nicht möglich zu spüren, ob der Dildo sanft in den Anus gleitet oder ob sich ein Wiederstand aufbaut. Der Analbereich ist bei Frau und Mann sehr sensibel und verletzungsanfällig, daher ist es enorm wichtig, alle Empfindungen mitzuteilen und sofort zu stoppen, wenn Schmerzen ins Spiel kommen.

Welcher Strap-on-Dildo sollte verwendet werden?

Hier spielen die Größe und die Beschaffenheit des Dildos eine Rolle. Besonders Einsteiger sollten zunächst mit einem kleinen Dildo mit glatter Oberfläche beginnen. Findet dies Gefallen, kann die Größe schrittweise gesteigert werden, später ist auch die Nutzung eines Dildos mit Oberflächenstruktur (Rillen, Adern…) möglich.

Wichtig ist auch der Tragekomfort für die Frau, der Strap-on sollte gut sitzen und kein Spiel haben. Auch sollte sich das Material möglichst weich auf der Haut anfühlen. Schlecht sitzende Gurte oder schroffe Materialien können durch die Stoßbewegungen unangenehme bis schmerzhafte Hautrötungen verursachen.

Wie kann die Frau das Eindringen in den Anus erleichtern?

Prinzipiell sollte ein Strap-on-Dildo niemals trocken verwendet werden. Im Gegensatz zur Vagina produziert der Anus keine Gleitsekrete, daher ist immer die Verwendung eines Gleitmittels angebracht. Ideal sind Gleitgele auf Wasserbasis oder hautfreundliche Massageöle.

Das Eindringen in den Analbereich gestaltet sich erheblich angenehmer, wenn der Dildo zuvor in einem Wasserbad aufgewärmt wurde. Die Wärme entspannt die Muskulatur und den Schließmuskel und steigert so das empfundene Lustgefühl.

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