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Devot & Sub – Was versteht man darunter? Wir klären auf

Die Lust der Unterwerfung

Der Wunsch einen starken Partner zu haben ist nichts neues, schon seit Urzeiten suchen sich Frauen einen Mann, der sie beschützt und bei dem sie sich geborgen fühlen. In vielen Beziehungen ist es noch in Zeiten der Emanzipation gang und gebe, dass der Mann das Oberhaupt darstellt und die Frau sich ihm unterordnet. Nicht, weil sie es muss, sondern weil sie es möchte. Selbst bei Paaren, die sich absolut gleichgestellt betrachten, gibt es Situationen und Augenblicke, in denen er voranschreitet und sie im folgt.

Wie sehr sich diese Verhaltensweisen in unsere Gene eingebrannt haben, erkennt man am leichtesten beim Sex. Hier sind es meist die Männer, die den dominanten Teil übernehmen, die Frauen geben sich sehr oft willig dem starken Partner hin und lassen sich beherrschen. Nichts anderes findet bei Devot & Sub statt, nur das die Grenzen erheblich ausgeprägter sind.

Devo und Sub Spiele

Unterwerfung im Bett (c)elements.envato.com – nd 3000

Devot beim Sex

Unzählige Beziehungen zerbrechen am Alltag und an der Langeweile. Sex findet nur noch selten und dann immer nach dem gleichen Muster statt. Der Grund liegt in der mangelnden Kommunikation, die Partner sind trotz jahrelangem Zusammenlebens gehemmt und trauen sich nicht, ihre Wünsche und sexuellen Phantasien dem Gegenüber mitzuteilen. Die Folgen sind Frust, Selbstzweifel und der immer stärker werdende Wunsch nach etwas Neuem.

Dabei kann schon ein einfaches und offenes Gespräch der Beziehung und der Leidenschaft neues Feuer verleihen. Zahlreiche Umfragen, die vollkommen anonym durchgeführt wurden, zeigten mehr als deutlich, dass sich viele Frauen ein intensiveres Sexleben wünschen.

Sie möchten von Ihrem Partner genommen werden und spüren, wie sehr er sie begehrt. Viele sind bereit, sich ihm zu unterwerfen und sich dem Mann bedingungslos hinzugeben. Der Wunsch, wieder benutzt und heftig gestoßen zu werden brennt oft unerkannt in Ihnen. Ein Umstand, der sich doch einfach beheben ließe, wenn die Frau den Mut zum Reden und der Mann den Mut zum Handeln hätte. Leider sind diese Eigenschaften oft vergraben unter vielen Schichten der gesellschaftlichen Moral.

Die Bedeutung von Devot

Devote Menschen verspüren einen intensiven Lustgewinn, wenn sie sich einem Mann unterwerfen können. Das Gefühl des beherrscht Werdens versetzt sie in Lust und verlangt nach mehr. Es fängt mit kleinen Gesten an, wenn er sie auf den Tisch legt und hart zustößt, wenn sie vor ihm auf die Knie geht um ihn mit dem Mund zu verwöhnen, der kräftige Klapps auf den Hintern beim Sex, der sie richtig in Wallung bringt. Devote Frauen lieben es, wenn der Mann ihr seine Dominanz zu verstehen gibt.

Der Grad dieser Dominanz hängt dabei davon ab, wie ausgeprägt ihre devote Ader ist. Wer sich auf diesen Pfad begibt, sollte sich in kleinen Schritten herantasten und die Grenzen ihrer Unterwerfung immer weiter ausbauen. Hier ist es wichtig, die Gefühle und Wünsche klar zu kommunizieren, die Frau muss deutlich zu verstehen geben ob es Ihr gefällt, ob es ihr zu viel wird oder ob sie noch mehr will.  Nur so lassen sich Missverständnisse und Fehlinterpretationen vermeiden. Für den Mann bedeutet das, auf die Wünsche der Frau einzugehen und die gesteckten Grenzen nicht zu überschreiten. Etwas Erzwingen zu wollen wirkt kontraproduktiv und zerstört das Vertrauensverhältnis nachhaltig.

Wird diese Regel befolgt, können beide in eine neue Welt der Sexualität eintreten, in der heftiger Sex, devote Liebesspiele bis hin zu leichten Fessel- und SM-Spiele darauf warten, ausprobiert zu werden.

Die Steigerung von devot ist die Sub

Die Bezeichnung Sub ist die Abkürzung von Submission, was übersetzt nichts anderes als Unterwerfung bedeutet. Während sich die Unterwerfung bei devoten Frauen meist auf den sexuellen Bereich beschränkt, ist die Sub zu jedem Zeitpunkt darauf erpicht, sich ihrem Mann oder Liebhaber unterzuordnen und ihm zu dienen. Sie fügen sich in die Rolle der Lustsklavin und genießen es, ihrem Partner zu jeder Zeit seine Wünsche zu erfüllen, gleich ob diese sexueller Natur sind oder nicht.

Für Subs ist die einfache Unterordnung nicht genug, sie wollen beherrscht und dominiert werden, bis zur vollkommenen Selbstaufgabe. Sie empfinden Lust, wenn der Partner sie erniedrigt und bei ungehorsam Bestraft, je mehr er sie unterwirft, desto näher sind sie der vollkommenen Lust ihrer Sexualität.

In vielen Fällen basiert das Verhältnis zwischen der dominanten Person und der Sub nicht einmal auf einer Beziehung. Das Internet ermöglicht es, das sich zahlreiche Menschen mit zueinander passenden Neigungen finden, die sich zuvor nie begegnet sind. Es bilden sich Zweckgemeinschaften, in der der eine Partner seine devote Art ausleben kann während sich die Sub der totalen Unterwerfung hingibt. Sich einem Fremden bedingungslos hinzugeben, sich benutzen zu lassen und ihm bedingungslos zu gehorchen kommt für die intensive Sub der absoluten Ekstase gleich.

Doch auch hier ist ein bedingungsloses Vertrauen absolute Pflicht. Die Versuchung, die bedingungslose Unterwerfung der Frau auszunutzen kann schnell überhand nehmen. Nicht wenige Frauen, die sich einem Mann auf diese weise hingegeben haben, fanden sich später mit fremden Männern im Bett wieder, die ihn dafür bezahlten. Daher sollte sich jede Sub ihrem dominanten Partner sehr genau aussuchen.

Häufige Fragen

Welche Unterschiede bestehen zwischen Devot und Sub?

Bei devoten Frauen begrenzt sich die Unterwerfung meistens auf den sexuellen Bereich. Sie sind im alltäglichen Leben vollkommen unauffällig und gehen ihren Verpflichtungen als Mutter, als Angestellte oder sogar als Führungsperson nach. Zuhause bei ihrem Mann genießen sie es dann, sich ihren Phantasien hinzugeben, sich ihm darzubieten und sich von ihm beherrschen und benutzen zu lassen.

Bei Subs ist die devote Seite nicht einfach nur ein Kick, sie sehen darin ihren Lebenszweck. Oft tragen sie ihre Devotion offen zur Schau, zum Beispiel durch besondere Schmuckstücke, Halsbänder oder Piercings. Sie sind stolz darauf, die Untergebene ihres Partners zu sein und haben keine Hemmungen, offen darüber zu sprechen. Das bedeutet nicht, das sie sich jedem Unterordnen. Die Sub unterwirft sich ihrem dominanten Partner, gegenüber der restlichen Welt wie sie sich durchaus zu behaupten.

Wie teile ich meine devote Ader meinem Partner mit?

Grundsätzlich gilt auch hier, was in jeder Partnerschaft ein Gebot sein sollte, bedingungslose Offenheit. Wer seine Wünsche und Träume nicht mit dem Partner teilt, wird niemals wissen, ob sie in Erfüllung gehen werden. Wer sich nicht sicher ist, ob der Partner die devote Neigung akzeptieren wird, kann dies auf Umwege herausfinden. Zum Beispiel durch spezielle Filme (Fifty Shades zum Beispiel), bei denen sie seine Reaktionen genau beobachtet. Eine einfache Frage, ob ihm das gefallen würde oder ob er sich so etwas vorstellen kann, ist unter Umständen schon die offene Tür zu einem offenen Gespräch.

Was sollte der Mann beachten?

Wenn sich die Partnerin öffnet und sich dem Mann im Bett bedingungslos unterwirft, dann ist das ein unvergleichbarer Vertrauensbeweis. Es ist aber auch eine Sache, die unbedingt zwischen den Partnern bleiben sollte. Auf keinen Fall sollte der Mann irgendwo davon erzählen. Dies wäre ein eklatanter Vertrauensbruch und absolut beschämend für die Frau. Denn eines ist definitiv klar, kein Freund oder Bekannter, auch wenn es der beste Kumpel der Welt ist, wird das für sich behalten. Sei es aus Neid, Missgunst oder Unverständnis, es wird die Runde machen. Und wenn die Partnerin erfährt, dass das ganze Umfeld über ihre sexuellen Neigungen Bescheid weiß, ist das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Ende der Beziehung. Nur ein Mensch hat das Recht, über die devote Ader des Partners zu sprechen, nämlich der devote Partner selbst. Für den Mann gilt, Genießen und Schweigen!

Auch wenn momentan das Verhältnis vom Dom zur Sub meist noch durch die klassische Variante mit dem Mann als dominanten Teil darstellt, ist eine Entwicklung in umgekehrter Richtung immer mehr erkennbar.

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